QR-Code scannen – einfach erklärt!

Überall begegnen uns QR-Codes – diese kleinen Vierecke haben allesamt eines gemeinsam: An 3 Ecken sind fixe Punkte aufgezeichnet, die bei jedem QR Code dem Scanner dabei helfen, den Code richtig zu verstehen. Aber was gibt es da zu verstehen? Das sind doch nur Punkte.

Ja und nein. Eine entsprechende App kann diese Punkte in Text oder in Zahlen verwandeln und da der QR-Code genormt ist, ist es egal, ob du mit einem Android Handy wie zum Beispiel einem Samsung den Code scannst oder mit einem iPhone. Das Ergebnis, das herauskommt, ist immer das Gleiche.

qr-code scanen

Wo finden wir heute diese QR Codes?

  • auf Fahrkarten
  • auf Eintrittskarten
  • um eine URL abzuscannen
  • Ja, sogar auf Visitenkarten sind QR-Codes zu finden
  • oder auf Hinweistafeln.

Dabei können diese kleinen Codes bis zu eine halbe DIN A4 Seite Informationen speichern. Genauer gesagt sind es 4296 alphanumerische Zeichen. Reicht das nicht, wird gerne auf eine URL, also auf eine Webseite, verlinkt.

Doch wie kannst du nun so einen Code scannen und an die gewünschten Informationen kommen?

Im Grunde öffnest du einfach an deinem Handy die entsprechende App.

QR-Code scannen – iPhone

Beim Betriebssystem von Apple, dem iOS 11.xx hast du im Kommandozentrum – einfach beim Batteriesymbol auf dem Bildschirm nach unten ziehen – einen eingebetteten Scanner. Das gleiche gild bei neueren Android Smartphones.

QR-Code scannen – Android

Mittlerweile sind QR-Code Scanner auch in den Kamera-Apps der bekannten Smartphone Hersteller integriert.

Eine Eigenständige QR-Code Scanner App wird heutzutage nicht mehr benötigt.

Öffne die Kamera-App und halte dein Smartphone so als wolltest du den QR-Code abfotografieren, du machst aber kein Foto. Nach kurzer Zeit übersetzt dir die App, was in dem Code enthalten ist, in Klartext. Je nachdem, was für eine Information der jeweilige QR-Code enthält, zeigt die App im Klartext an, was es ist, zum Beispiel bei Visitenkarten.

Die App fragt dich auch, ob du die Information speichern willst oder sie bietet eine URL an und fragt, ob du sie öffnen willst. Manchmal erscheint auch direkt ein Text oder ein Audio, beispielsweise bei Museen, die mit dieser Technik arbeiten und damit einen Zugang zu dem aktuellen Kunstwerk schaffen wollen.

Der beste QR-Code Scanner

Falls du doch ein Telefon hast das keinen integrierten QR-Scanner hat, kannst du den kostenlose Scanner von Kaspersky Lab (welchen wir auch empfehlen!) verwenden. Dieser QR-Scanner ist beliebt und stammt von einer mit einer Anti-Virensoftware bekannt gewordenen Software Firma. Oder entscheide dich für den ebenfalls kostenlosen QR Code Scanner von ZXing Team. Dieser hat zusätzlich die Möglichkeit, Barcodes, also die Strichcodes auf Verpackungen, abzulesen.

Fazit

Es ist also leicht, einen QR-Code auszulesen und zu nutzen. In den meisten Fällen wirst du gefragt, was der Scanner mit dem Ergebnis machen soll. Es erfolgt also eine Abfrage wie „Möchten Sie diese URL öffnen?“

Achte hierbei unbedingt darauf, dass die angezeigte URL vorne mit einem https beginnt. Das stellt sicher, dass die Daten, die du auf der entsprechenden Webseite eingibst, verschlüsselt sind und nicht durch andere mitgelesen werden können.

Sollte das Handy nach einer App Anwendung gefragt werden, sieht die Software automatisch nach, ob du schon im Besitz der App bist. Da wäre zum Beispiel die Luca App, die in den nächsten Monaten das Leben mit Konzerten und Veranstaltungen erleichtern soll.

Findet das Handy die Software, öffnet es die App und übergibt die Daten, zum Beispiel, dass du jetzt auf das Konzert gehst oder dass du einen Laden betrittst, an die App. So kann gegebenenfalls später nachverfolgt werden, wer wann in dem Laden war und eine Infektionskette unterbrochen werden.

Du siehst also, die QR-Codes sind eine einfache Sache, vor der man keine Bedenken haben muss. Sie sind bewusst so gehalten, dass sie auch im verschmutzten oder teilweise unleserlichen Zustand noch aufrufbar bleiben.

Ein kleines Gimmick zum Schluss: Ein Angehöriger hat einen QR-Code auf einen Grabstein gravieren lassen. So kann jeder die Webseite aufrufen, die an die verstorbene Person erinnert. Auch das ist eine Form der Datenkonservierung.

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